Apr 20

Schneider arbeitet nicht zufriedenstellend

Ein Blogleser fragt:

Ich habe in Bangkok bei einem Schneider vier Anzüge und acht Hosen bestellt und diese per Vorkasse bezahlt. Bei der Anprobe nach zwei Wochen bemängelte ich bereits die schlechte Verarbeitungsqualität und forderte eine Nachbearbeitung. Eine normale Kommunikation war mit den Beteiligten allerdings nicht möglich. Sie wurden laut und haben weitere Männer zur Einschüchterung hinzugezogen. Am Ende wurde mir jedoch versichert, dass die Anzüge überarbeitet und dann nach Deutschland geschickt würden.

Eine Nachbesserung hat nicht zufriedenstellend stattgefunden. Einige Wochen später wurden die Anzüge zwar nach Deutschland geliefert, wiesen aber so gravierende Mängel auf, dass sie im Geschäftsalltag nicht zu tragen sind.

Wenn die Anzüge nicht geliefert worden wären, wäre alles ganz einfach über das Kreditinstitut abzuwickeln gewesen. Es wurde jedoch tatsächlich Ware versendet, die allerdings nicht brauchbar ist. Gibt es Aussichten, das Geld zurückzufordern? Ich habe leider keine Rechtschutzversicherung, wer trägt die Kosten und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen?

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Apr 07

Anerkennung als Vater in Thailand

Ein Blogleser fragt:

Ich war mit einer Thailänderin verheiratet, die Ehe wurde in Deutschland geschlossen und nach 8 Jahren auch in Deutschland vom zuständigen Familiengericht wieder geschieden. Die Mutter meiner Frau ist schon vor der Scheidung nach Thailand zurück­gegangen, die gemeinsame Tochter (11 Jahre alt) wohnt seither bei mir. Vor Gericht wurde nur telefonischer Kontakt zur Mutter vermerkt. Zwischenzeitlich bin ich mit meiner Tochter nach Thailand umgezogen und meine Tochter hat eine thailändische ID-Karte erhalten.

Um als Vater anerkannt zu werden, ging ich zum zuständigen Bezirksamt, dort wurde ich weiterverwiesen zum Bezirksamt wo die Mutter lebt. Leider wurde mir auch dort, im Beisein der Mutter, keine entsprechende Bescheinigung ausgestellt, die mich nach thai­län­di­schem Recht als Vater meiner Tochter bestätigt.

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Mrz 23

Darlehensvertrag mit Freundin des Vaters

Ein Blogleser fragt:

Mein Vater ist im Dezember 2013 in Chiang Mai verstorben. Zuvor hat er bei einem thailändischen Anwalt in Chiang Mai ein Testament schreiben lassen, worin er seine thailändische Freundin als Alleinerbin einsetzt, alles was er besitzt sollte sie erben.

Er hätte das eigentlich gar nicht machen müssen, nach meiner Meinung, da ohnehin schon alles (Apartments, Autos usw.) auf ihrem Namen lautete. Das Einzige was er auf seinem Namen hatte, war eine Firmenbeteiligung, die jedoch aufgrund des Testaments wahrscheinlich auch an die Thailänderin übergegangen ist.

Was mich jedoch sehr interessiert ist die Tatsache, dass ich mit meinem Vater zusammen vor etwa sechs Jahren einen Darlehensvertrag mit seiner Lebensgefährtin abgeschlossen habe. Mich interessiert nun, ob der nun noch Gültigkeit hat, und ob ich den jetzt kündigen kann und sie mir das Geld dann schulden würde.

Ein Kollege von Ihnen ist der Meinung, dass der Vertrag rechtsgültig sei und mir die entsprechende Darlehenssumme zustehen würde. Dieser Anwalt übernimmt jedoch keine Rechtsangelegenheiten in Chiang Mai, deshalb habe ich Sie kontaktiert.

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Mrz 16

Sorgerecht für gemeinsamen Sohn

Ein Blogleser fragt:

Ich bin deutscher Staatsbürger. Meine, allerdings nur traditionell geheiratete, Frau will mir unseren gemeinsamen vierjährigen Sohn wegnehmen. Ich bin laut thailändischem Recht der leibliche Vater (es liegt ein Gerichtsbeschluss vor). Bei der Gemeinde­verwaltung bin ich ebenfalls als Vater eingetragen. Was kann ich tun um meinen Sohn behalten zu dürfen?

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Mrz 02

Untermietung bei lebenslangem Wohnrecht

Ein Blogleser fragt:

Ich bin von meiner thailändischen Frau offiziell nach deutschem und thailändischem Recht ge­schie­den. Während unserer Ehe haben wir ein Grundstück mit Haus erworben und zu meiner Absicherung ein legenslanges Wohnrecht für mich vereinbart und im Chanot registriert. Jetzt gibt es Interessenten, die das Haus mieten möchten. Sie wollen in Thailand ihren Lebensabend verbringen. Da sie be­ab­sich­ti­gen Geld zu investieren, um etliches nach ihren Bedürfnissen umzubauen, sind sie an einem Pachtvertrag mit einer Laufzeit von 30 Jahren interessiert.

Kann ich einen solchen in meinem Namen abschliessen und registrieren lassen? Was passiert wenn ich sterbe; läuft der Vertrag dann automatisch weiter? Könnte meine Ex-Frau während der Mietzeit die Immobilie verkaufen?

Ich habe keinen (und will auch keinen) Kontakt mehr mit meiner Ex-Frau (Land­eigen­tümerin). Sie wäre damit mit Sicherheitheit auch nicht einverstanden.

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Feb 23

Unfall mit Fahrerflucht

Ein Blogleser fragt:

Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es, wenn ein Polizist nach einem Unfall mit Fahrerflucht keinerlei Abklärungen unternimmt – obwohl Angaben gemacht wurden und die Lokalisierung des Fahrers leicht einzugrenzen wäre, da die Fluchtrichtung bekannt ist und es sich um eine Insel handelt, wo es nur wenige Resorts und Hotels gibt.

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