Nov 21

Kulanzzeit bei Workpermit?

Ein Blogleser fragt:

Ich arbeite in der IT-Branche. 2013 habe ich eine thailändische Co., Ltd. gegründet. Meine Workpermit habe ich erst etwa 10 Monate später erhalten. Ich habe aber bereits Arbeiten zu einem Zeitpunkt übernommen, als ich noch keine Workpermit hatte.

Weil der damalige Kunde bis heute für obige Leistungen nicht gezahlt hat, wollte ich diese gerichtlich eintreiben lassen. Dieser Kunde hat mich allerdings darauf verwiesen, dass zum Zeitpunkt der Erbringung der Leistung, noch keine Arbeitserlaubnis hatte. Ginge ich mit der Forderung vor ein thailändisches Gericht, so der Kunde weiter, würde ich Probleme bekommen.

Gibt es nach Gründung einer Firma in Thailand eine Art „Kulanzzeit“, in der man bis zur Ausstellung der Workpermit schon arbeiten darf, oder muss man zwingend auf die Arbeitserlaubnis warten?

Kann mir wegen dieses Vergehens heute noch eine Strafe drohen, wenn ja, womit wäre zu rechnen? Besteht die Möglichkeit, mit einer Art „Selbstanzeige“ die Sache zu erledigen und im Nachhinein eine Geldstrafe zu zahlen?

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Nov 14

Workpermit übertragen

Ein Blogleser fragt:

Kann ich meine schon bestehende Arbeitsgenehmigung vom jetzigen Arbeitgeber auf eine neue Firma übertragen lassen? Ist das überhaupt möglich?

Mein derzeitiger Arbeitgeber wäre damit einverstanden, das gleiche gilt für die neue Firma, für die ich in Zukunft arbeiten möchte. Wenn eine solche Übertragung, wie ich sie mir vorstelle möglich ist, bieten Sie diese Serviceleistung an und welche Dokumente und Voraussetzungen meinerseits und seitens des alten und neuen Arbeitsgebers sind hierfür notwendig?

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Nov 05

Rechtsstaat oder Recht des Stärkeren?

Ein Blogleser fragt:

Wir sind im Rahmen einer Restaurant-Eröffnung in Cha-Am wohl auf recht betrü­ge­ri­sche Vermieter gestossen, die uns innerhalb weniger Wochen aus dem Lokal geekelt haben. Dies geschah vermutlich mit dem Hintergedanken, die Kaution einzubehalten und an unserer Investition in den Ausbau des Ladenlokals zu verdienen. Im Vertrag wurde festgehalten, dass der Zubau in das Eigentum des Vermieters übergeht. Vom Gesetz her  darf man das Lokal aber in den Ur-Zustand zurückbauen. Aufgrund mangel­hafter Rechtsberatung durch einen Thai-Anwalt haben wir einen Teil unseres Zubaus beim Auszug aber vor Beendigung des Vertrages ausgebaut. Jetzt wird uns mit Klage gedroht. Ich sehe letztlich nur die Möglichkeit, den Vertrag „anzufechten“ und für nichtig erklären zu lassen. Dann würden gesetzliche Vorschriften wieder wirksam und wir im Recht sein. Wie stehen die Chancen dafür, wenn

  • der Vermieter selbst das Land mietet und an uns untervermietet und man davon ausgehen kann, dass im Vertrag zwischen Eigentümer und unserem Vermieter das Thema Untervermietung nicht geregelt ist.
  • im Vertrag die Namen und Daten des Vermieters und des Mieters fehlerhaft verwechselt wurden und
  • der Vertrag (nach Aussage eines Thai-Anwalts) evtl. sittenwidrig ist, weil ungleichgewichtig nur dem Vermieter Rechte zugestanden werden.

Wir sind recht verzweifelt, da wir in diesem Fall Rechtssicherheit und Rechts­staat­lich­keit vermissen. Was uns passiert, kann man de facto als „das Recht des Stärkeren“ bezeich­nen. Recht und Gesetz sind dann für Ausländer kaum durchzusetzen.

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Okt 29

Workpermit für Resort-Komitee?

Ein Blogleser fragt:

Wir wohnen das ganze Jahr über in Hua Hin in einem kleinen Resort mit 13 Häusern. Alle Häuser gehören Ausländern. Die meisten Eigentümer sind jedoch nicht immer in Thailand. Deshalb wurde mit der Verwaltung des Resorts eine Immobilien-Firma beauftragt. Sie erledigt alles für uns, wie z.B. Instandhaltung von Pool und Garten, Accounting, Technik usw.

Drei Mitglieder der Eigentümergemeinschaft wurden als „interne Verwaltung“ (gleich­zusetzen mit einem Komitee oder Ausschuss) von der Eigentümer-Versammlung gewählt. Sie sind Ansprechspartner der Firma und beraten sie bei Fragen.

Ein Hauseigentümer (er ist der Firmeninhaber des gebauten Resorts und Vermieter) möchte nun unbedingt die Verwaltung selbst machen. Dies war bis vor zweieinhalb Jahren schon einmal so, zu unserer absoluten Unzufriedenheit. Er droht uns Dreien nun, Anzeige zu erstatten mit dem Hinweis, dass „Arbeiten in Thailand“ nicht erlaubt sei.

Das wissen wir sehr wohl, doch wir erachten unsere Tätigkeit nicht als Arbeit und wir werden auch nicht bezahlt. Gibt es eine Möglichkeit, dies entsprechend zu belegen?

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Okt 25

Rückzahlung der Mietkaution

Ein Blogleser fragt:

Wir haben auf Phuket über eine thailändische Immobilien-Firma für ein Jahr eine Eigentumswohnung gemietet. Dafür mussten wir zwei Monatsmieten Kaution vor­aus­zahlen. Es läuft seit drei Monaten zwar alles sehr gut, trotzdem habe ich Bedenken, dass wir am Ende der Mietzeit die Kaution vielleicht nicht wieder zurück zu erhalten.

Gibt es bei einer eventuellen Rückzahlungs-Verweigerung in Thailand die Möglichkeit der Beitreibung oder vorsorgliche Massnahmen?

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Okt 21

Hilfe, ich wurde abgezockt

Viele Blogleser fragen uns:

Ein Freund und ich haben irgendwo in Thailand über eine Agentur xyz eine Menge Geld investiert. Das Geschäft hat sich im Laufe der Zeit aber leider als Betrug herausgestellt. Lohnt es sich, das rechtlich zu verfolgen und was würde das kosten? Manchmal existiert die Agentur noch, manchmal nicht.

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Okt 14

Verlängerung des Jahresvisums

Ein Blogleser fragt:

Seit einigen Jahren befindet sich in Phitsanulok ein Büro der Immigration. Die Beamten dort sind sehr nett und freundlich und arbeiten zügig. Die Verlängerung eines Non-Immigrant O-Visums hat nur 20 Minuten gedauert. Voraussetzung ist natürlich, dass alle Unterlagen vorliegen.

Nun erzählte mir kürzlich ein Bekannter, dass er bei eben dieser Immigration zunächst nur einen Stempel für sieben Tage erhalten habe und er nach einer Woche erneut er­schei­nen müsse um das Jahresvisum zu erhalten. Immerhin ist das eine Fahrt von 150 km hin und zurück. Ich konnte mir das nicht erklären und ging davon aus, dass irgend etwas mit seinen Papieren unklar war.

Allerdings war auch ein anderer Freund bei der selben Behörde, man gab ihm die gleiche Auskunft. Bei ihm bin ich mir indes sicher, dass die Papiere alle korrekt waren. Er erhielt die Auskunft, das sei eine neue Bestimmung und die Beamten seien ebenfalls nicht glücklich darüber.

Ist Ihnen eine solche neue Regelung bekannt? Ich konnte in diversen deutschsprachigen Publikationen nichts darüber lesen und eine Suche im Internet war ebenfalls erfolglos.

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