Dez 19

Geld einzahlen oder überweisen?

Ein Blogleser fragt:

Ich möchte meine Zelte in Brasilien abrechen und nach Thailand gehen. In diesem Zusammen­hang interessiert mich, ob die erforderlichen 800.000 Baht durch Eröffnung eines „Savings Account“ direkt vor Ort eingezahlt werden kann oder überweisen werden muss. Ich habe kein Konto in Deutschland und möchte vermeiden, wieder nach Brasilien fliegen zu müssen nur um Geld zu überweisen. Könnte ich möglicherweise nach Malaysia und von dort die Überweisung machen?

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Dez 15

Grundschuld zur Kreditsicherung

Ein Blogleser fragt:

Ich habe von Mitte dieses Jahres ein Haus gekauft, welches auf dem Grundstück meines Bruders (es gehört seiner Frau) steht. Nun habe ich aber herausgefunden, dass beide einen Kredit aufgenommen und das Haus, das ich bezahlt habe, als Sicherheit hinterlegt haben. Es gibt darüber keinerlei Verträge zwischen meinem Bruder und mir.

Was ich tun kann um nachträglich noch des Hauses habhaft zu werden oder einen Vertrag über ein Wohnrecht zu erhalten?

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Dez 03

Gescheiterte Beziehungen

Ein Blogleser fragt:

Nach sechs Jahren Beziehung zu meiner Thai-Freundin will sie diese beenden. Wir sind nicht verheiratet, aber ich baute für sie ein Haus als Khongman zur Verlobung.

Wir organisierten auch eine Feier und ich gab ihren Eltern Geld zum Zeichen, dass ich mich um ihre Tochter kümmern und sie unterstützen werde. Jeder im Dorf sah uns als Ehepaar an. Ich besuche sie mehrmals im Jahr. Wir können nicht heiraten, weil ich schon verheiratet aber noch nicht geschieden bin.

Es war geplant, dass ich bei Rentenantritt nach Thailand komme. Dafür haben wir Land, Traktor, usw. gekauft. Gibt es eine Chance für mich, etwas zurück zu bekommen? Liegt in diesem Fall eine „de facto oder Common-Law-Beziehung“ vor oder kann ich mich auf Samnuek bun khun im Thai System berufen?

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Nov 21

Kulanzzeit bei Workpermit?

Ein Blogleser fragt:

Ich arbeite in der IT-Branche. 2013 habe ich eine thailändische Co., Ltd. gegründet. Meine Workpermit habe ich erst etwa 10 Monate später erhalten. Ich habe aber bereits Arbeiten zu einem Zeitpunkt übernommen, als ich noch keine Workpermit hatte.

Weil der damalige Kunde bis heute für obige Leistungen nicht gezahlt hat, wollte ich diese gerichtlich eintreiben lassen. Dieser Kunde hat mich allerdings darauf verwiesen, dass zum Zeitpunkt der Erbringung der Leistung, noch keine Arbeitserlaubnis hatte. Ginge ich mit der Forderung vor ein thailändisches Gericht, so der Kunde weiter, würde ich Probleme bekommen.

Gibt es nach Gründung einer Firma in Thailand eine Art „Kulanzzeit“, in der man bis zur Ausstellung der Workpermit schon arbeiten darf, oder muss man zwingend auf die Arbeitserlaubnis warten?

Kann mir wegen dieses Vergehens heute noch eine Strafe drohen, wenn ja, womit wäre zu rechnen? Besteht die Möglichkeit, mit einer Art „Selbstanzeige“ die Sache zu erledigen und im Nachhinein eine Geldstrafe zu zahlen?

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Nov 14

Workpermit übertragen

Ein Blogleser fragt:

Kann ich meine schon bestehende Arbeitsgenehmigung vom jetzigen Arbeitgeber auf eine neue Firma übertragen lassen? Ist das überhaupt möglich?

Mein derzeitiger Arbeitgeber wäre damit einverstanden, das gleiche gilt für die neue Firma, für die ich in Zukunft arbeiten möchte. Wenn eine solche Übertragung, wie ich sie mir vorstelle möglich ist, bieten Sie diese Serviceleistung an und welche Dokumente und Voraussetzungen meinerseits und seitens des alten und neuen Arbeitsgebers sind hierfür notwendig?

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Nov 05

Rechtsstaat oder Recht des Stärkeren?

Ein Blogleser fragt:

Wir sind im Rahmen einer Restaurant-Eröffnung in Cha-Am wohl auf recht betrü­ge­ri­sche Vermieter gestossen, die uns innerhalb weniger Wochen aus dem Lokal geekelt haben. Dies geschah vermutlich mit dem Hintergedanken, die Kaution einzubehalten und an unserer Investition in den Ausbau des Ladenlokals zu verdienen. Im Vertrag wurde festgehalten, dass der Zubau in das Eigentum des Vermieters übergeht. Vom Gesetz her  darf man das Lokal aber in den Ur-Zustand zurückbauen. Aufgrund mangel­hafter Rechtsberatung durch einen Thai-Anwalt haben wir einen Teil unseres Zubaus beim Auszug aber vor Beendigung des Vertrages ausgebaut. Jetzt wird uns mit Klage gedroht. Ich sehe letztlich nur die Möglichkeit, den Vertrag „anzufechten“ und für nichtig erklären zu lassen. Dann würden gesetzliche Vorschriften wieder wirksam und wir im Recht sein. Wie stehen die Chancen dafür, wenn

  • der Vermieter selbst das Land mietet und an uns untervermietet und man davon ausgehen kann, dass im Vertrag zwischen Eigentümer und unserem Vermieter das Thema Untervermietung nicht geregelt ist.
  • im Vertrag die Namen und Daten des Vermieters und des Mieters fehlerhaft verwechselt wurden und
  • der Vertrag (nach Aussage eines Thai-Anwalts) evtl. sittenwidrig ist, weil ungleichgewichtig nur dem Vermieter Rechte zugestanden werden.

Wir sind recht verzweifelt, da wir in diesem Fall Rechtssicherheit und Rechts­staat­lich­keit vermissen. Was uns passiert, kann man de facto als „das Recht des Stärkeren“ bezeich­nen. Recht und Gesetz sind dann für Ausländer kaum durchzusetzen.

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