Haftung bei Motorradunfall

Ein Kunde fragt:

Gestern gab es einen Unfall in unserer Firma: Ein Mitarbeiter beschädigte bei einer Karambolage ein Auto. Er selbst wurde nur leicht verletzt, ließ sich aber die Schürf­wunden verarzten. Sein Motorrad hat nur die normale Versicherung. Wie sehen die haftungsrechtlichen Aspekte aus?

Mike Slanina antwortet:

Die Arztkosten für Ihren Mitarbeiter übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung. Falls irgendwelche eigenverschuldete Dauerfolgen auftreten, ist ebenfalls die gesetzliche Sozialversicherung zuständig. Die Mopedversicherung übernimmt den Schaden des geschädigten Unfallgegners bis zum Betrag von 4.000 Baht. Allerdings muss das an der Stelle, wo die Beiträge abgeführt werden, geltend gemacht werden, mit Polizeiprotokoll bzw. Gerichtsurteil und entsprechenden Belegen.

Für weitergehende Ansprüche des Geschädigten ist Ihre Firma haftbar, hat dann allerdings Regress­ansprüche an den Mitarbeiter. Wie die Umsetzung dieser Ansprüche in der Praxis aussieht, liegt am persönlichen Verhältnis und dem Verantwortungsbewußtsein des Mitarbeiters. Deshalb ist es fast immer ratsam, eine Betriebshaftpflichtversicherung bei einem guten Versicherer abzuschließen, die dieses Risiko dann abdeckt.

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