Sprache eines Vertrages

Ein Blogleser fragt:

Ich habe mich in Phuket an einem Unternehmen (Company Limited) beteiligt und als Investor einen entsprechenden Vertrag (Equity Investment Agreement) erhalten der sich über sieben Seiten erstreckt und in dem sämtliche rechtlich relevante Aspekte meines Erachtens relativ ausführlich geregelt sind. Der von beiden Seiten unterzeichnete Vertrag ist ausschließlich in englischer Sprache verfasst. Wird dieser Vertrag im Falle eines gerichtlichen Verfahrens auch rechtlich anerkannt oder müßte er in diesen Fall zweisprachig (Thai/Englisch) abgefaßt sein?

Vimami antwortet:

Wir empfehlen unseren Mandanten rechtsverbindliche Verträge in jedem Falle zweisprachig (Thai/Englisch oder Deutsch) von einem Rechtsanwalt ausarbeiten zu lassen.
Dann haben Sie die Garantie, dass dieser Vertrag in Thailand rechtsverbindlich und legal ist, dass, wenn erforderlich, er auch bei den dafür zuständigen Behörden (in Ihrem Falle das TAX-Office) eingereicht werden kann   und bei einem gerichtlichen Verfahren nicht erst in die Gerichtssprache (Thai) übersetzt werden muss.

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